Nun ist die Zeit optimal zum Sammeln und Verarbeiten von vielerlei Kräutlein und Blüten.
Auf meiner Rezeptseite möchte ich Euch nun einige Zeit verschiedene Rezepte für Haut und Haar vorstellen.

Zuerst mal eine kleine Übersicht:

Naturkosmetik - Kräuterkosmetik

"Wässer" mit Essig, Wasser und Hydrolaten
- Haarwasser
- Raumspray
- Rasierwasser
- Deodorant

Salben, Cremes & Co.
- Salbe (Fett + wenig Zusatz + ca.10% Wachs)
- Cremes (Fette + Wässriges + ca.10% Wachs)
- Balsam (kein feststehender Begriff, meist für Salben mit Harzen)
- Gel (ohne Fett, z.B. mit Quittensamen 1:10/Wasser, auch Haargel)
- Lippenstifte (Fett + ca.20% Wachs)

Packungen & Auflagen
- Quark, Honig
- Eigelb, Sahne
- Gemüse (Avocado, Gurke...)

Seifen & Schampoo
- hier bin ich selbst noch in der Experimentierphase mit Seifenkraut...
- aber wir können in jedem Fall schon bestehende Seifen, Duschgels... mit Kräuteressenzen oder äth. Öle "verfeinern". Wenn Jemand von Euch schon Erfahrungen in diesem Bereich hat, würde ich mich sehr über einen Bericht per Mail (oder noch besser natürlich bei mir persönlich) freuen.

Bäder, Dämpfe & Wickel
- Ölbäder mit Sahne, Honig oder Milch
- Salzbäder
- Kräuter-"Socken"-Bäder
- Hydrolate

Ernährung = Kosmetik von innen!!

Bitte verwendet nur beste Zutaten in hoher Qualität und testet im Zweifelsfall die einzelnen fetten Öle und Wässer auf Hautverträglichkeit. Verlasset Euch bei der Wahl der Düfte auf Eure Nase, getreu dem Grundsatz "die Nase hat immer recht" und verwendet keine Sachen, die Ihr unangenehm finden, also "nicht riechen" könnet. Bedenke, vor allem bei der Verwendung von äth. Ölen, dass es sich dabei um hochkonzentrierte Essenzen handelt, die kindersicher verwahrt sein sollten und schon in niedriger Dosierung große Wirkung haben.

Ranzige Öle und Salben gehören in den Kompost und nicht mehr auf die Haut. Die einstigen Radikalfänger der Salbenzutaten entwickeln sich dabei selbst zu Radikalen und können dadurch die Haut schädigen. Die Zugabe von äth. Ölen, Vitamin E oder Propolistinktur wirkt als eine Art natürliche Konservierung und verzögert dadurch die Radikalbildung.

Die Zutaten

Ätherische Öle
Ein gutes ätherisches Öl muss auf der Verpackung enthalten:
- den deutschen und lateinischen Namen der Pflanze
- Herkunftsland
- Art der Sammlung
- Chargen-Nr.
- und am besten noch die Art der Herstellung (z.B. Wasserdampfdestillation)
Ätherische Öle sind bei gleichmäßig temperierter Lagerung meist recht lange haltbar, manche Öle reifen sogar und werden im Laufe der Jahre immer besser (z.B. Rosenöl). Lediglich Agrumenöle (Öle aus der Schale von Zitronen...) sind nur 1 Jahr haltbar. Die Lagerung spielt dabei eine wichtige Rolle: die Temperatur sollte gleichmäßig sein (z.B. 16C) und die Deckel dürfen auf keinen Fall verwechselt werden (Kennzeichnung!!) (=> Link)

Fette Öle

Fette Öle sind die Basis von vielen Anwendungen. Über fette Öle könnte man ganze Seiten füllen, hier aber nun nur ein kleiner Überblick (vielleicht wirds später mal mehr - wenn ich mehr Zeit zum Schreiben hab).

Kühlende Öle
- Distelöl
- Traubenkernöl(leicht adstringierend, gut bei Zellulite und Krampfadern,
in England beliebtes (Aroma-)Massageöl)
- Kokosöl (für trockene, rissige, spröde Haut, macht sie elastischer, Haarpackungen/Spliss)

Erwärmende Öle
- Olivenöl (einfach wunderbarstes Heilöl, entgiftend, durchblutungsfördernd, wundheilend, fettend, optimal für Mazerate - innerlich und äußerlich -
Qualitäts-/Geschmacksvielfalt - ich liebe es)
- Sesamöl (erwärmend, entgiftend, entspannend, hält gut Düfte (vor allem von Blütenölen), LSF 4)
- Erdnußöl(entgiftend, gut bei Verspannungen und Durchblutungsstörungen, darmreinigend)
- Avokadoöl (sehr fett, 2-6% Unverseifbares, feuchtigkeitsbindend, regenerierend, weichmachend erweicht verhärtetes Gewebe, bei Ekzemen,
leichter Sonnenschutz, für spröde und reife Haut)
- Haselnussöl (bei ganz trockener Haut)
- Walnussöl (bei ganz trockener Haut)

Ausgleichende Öle
- Mandelöl (zieht sehr gut und tief ein, gutes Massageöl, ideal für Babies und für empfindliche Haut)
- Sonnenblumenöl
- Jojobaöl/-wachs (für alle Hauttypen, LSF 3, mind. 2-4Jahre haltbar)
- Maiskeimöl (viel Vit. E)
- Sojaöl
- Aprokosenkernöl (besonders gut für jugendl. Haut, nicht so fett, wenig haltbar)
- Pfirsichöl (für reifere Haut)

Spezielle Öle (als Zusätze, bis max. 20%)
- Nachtkerzenöl (entzündungshemmend, juckreizstillend, gut bei Neurodermitis)
- Weizenkeimöl (hautpflegend, viel Vitamin E, für trockene und reife Haut)
- Rosa Mosqueta - Hagebuttenkernöl (gegen Narbenbildung, wenig haltbar)
- Lorbeeröl (Rheuma, Gicht, Pferdehufe geschmeidig machend)
- Borretschsamenöl (stark hautregenerierend, Feuchtigkeit bindend, gut bei Neurodermitis, hormonellen Störungen)
- Macadamia (ausgleichende Wirkung auf Blut und Lymphe, gut einziehend, fein, gut haltbar)
- Sheabutter (extrem hautfreundlich durch hohen Anteil an Unverseifbarem (3-11%), Heilung beschleunigend (aufgesprungene Lippen), als Aprés-Sun gut für Babies)
- Kakaobutter (pflegt und nährt eher trockene Haut, zieht gut ein, in Lippenstift bei Herpes)
- Hanfsamenöl (nährend, für trockene Haut)

Harze
Von Tannen, Fichten, Kiefern, sehr gut wundheilend
Zum Auflösen mind. 2 Stunden in Öl erwärmen/-hitzen (ich bevorzuge dabei Olivenöl). Wenn das Harz aufgelöst ist, kann man es einfach abgießen. Die Schmutz- und Rindenteilchen setzen sich unten ab und bleiben dann im (alten!!!) Töpfchen. Ihr könnt auch durch ein (altes) Teesieb abseihen. (Möglichst einen kleinen alten Emaile oder Glas-Topf verwenden - nach dem Abseihen sofort mit Küchenkrepp ausreiben, es bleibt aber trotzdem meistens unten ein ganz klein wenig Rest, was bei einem "Harztöpfchen" auch nicht weiter schlimm ist)


Milch
Joghurt
Honig

Heil-Pflanzen zur Hautpflege

Johanniskraut - Hypericum perforatum
Wundheilend, entzündungshemmend, adstringierend, schmerzstillend, entkrampfend
Ringelblume - Calendula officinalis
Mazerat in Olivenöl - für trockene und rissige Haut, wundheilend und entzündungshemmend, gut bei rheumatischen Beschwerden, Krampfadern, Zellulite, Durchblutungsstörungen, After-Sun-Öl
Arnika - Arnica montana, Arnica cham.
Bei allen stumpfen Verletzungen - Lieblingsheilpflanze meiner Oma - war bei uns das Öl/die Tinktur für alle Lebenslagen ;-)
Aloe vera
hat sich bei uns seh gut bewährt bei Sonnenbrand, Akne u.a. am besten das frische Blatt aufschneiden und einfach so auf die Stelle legen, bzw. mit dem Gel einreiben (kann auch in Salben/Creme eingearbeitet werden...)
Beinwell - Symphitum
Knochen heilend und stark zellerneuernd (Allantoin - deshalb nicht sofort auf offene Wunden, es könnte zu schnell heilen und darunter Abszessbildung möglich (hab ich nur gelesen!) - gut auf Blasen, Blätterbrei auf Hautausschläge
Lavendel- Lavandula vera
wundheilend, entspannend (Lav. angustifolia) oder belebend (Lav. latifolia/spica), reinigend und desodorierend
Mohnblüten - Papaver rhoes
Mazerat in Olivenöl (oder Mandelöl) - erwärmend, ausgleichend, bei Arthrose und eitrigen Entzündungen - Rhoeadin (schmerzstillend)
Hamamelis - Hamamelis virginiana
Wirkt adstringierend und kühlend
Rosskastanie - Aesculus hippocastanum
Aescin - Verbessert die Durchblutung in den Beinen, vermindert Entzündungen und stärkt Venen und Kapillaren, Sonnenschutz
Gundermann - Glechoma herderacea
gut bei allem Eitrigen

Kleine Rezeptauswahl

Wenn Ihr die obere Liste nehmt, könnt Ihr ja schon ne ganze Menge machen.
Hier kommen in nächster Zeit immer mal wieder verschiedene Rezeptchen rein. Alle Rezepte könnt Ihr nach Belieben abwandeln. Meine Cremes entstehen meist spontan und in der Regel ganz gezielt für bestimmte Personen oder Anlässe.
Da laß ich mich gerne von meiner Intuition leiten oder bete vorher und bitte unseren Heiland um Weisheit, was dieser Mensch nun gerade braucht.
Wenn Ihr Eure eigene Intuition schulen wollt, dann versucht es doch mal folgender Maßen: Denkt an das was Ihr machen wollt, beschäftigt Euch gedanklich intensiv damit und schreibt dann auf, was Euch dazu einfällt und welche Zutaten Ihr nehmen wollt. Dann schaut in Euren Büchern nach und lest wozu die entsprechenden Pflanzen oder Öle sind und entscheidet, ob dies das Richtige ist.
Wenn Ihr ätherische Öle verwenden wollt, kann ich Euch das Buch von Ingeborg Stadelmann "Bewährte Aromamischungen" ISBN 3-9803760-1-X sehr empfehlen. Kurse bei ihr kann man über die Bahnhofs-Apotheke in Kempten machen (Link). Es lohnt sich! Inge ist eine wunderbare und interessante Frau mit hervorragendem Fachwissen, mit Liebe und Intuition. Für die nächsten Jahre haben wir mal einen gemeinsamen Kurs in Großerlach angedacht - ich freu mich schon sehr darauf!

Rosencreme

Dazu braucht Ihr duftende Rosenblüten (am besten morgens an einem warmen Tag ernten, an der "Sollbruchstelle" abknicken oder nur die Blütenblätter verwenden. Ich nehme oft auch erst die Blütenblätter kurz vor dem Verblühen, dann sind sie zwar nicht mehr ganz so gehaltvoll, aber ich hatte die Freude am Anblick der Rosen...). Manchmal tu ich auch noch ein paar Ringelblumen-Strahlenblüten mit rein, ich finde das paßt ganz gut.
Die Blüten kleinschneiden und mit Mandelöl übergießen.
Im Wasserbad leicht köcheln. Umrühren immer nur mit einem speziellen Salben-Holzlöffel (bitte keinen alten aus der Küche) und beim Rühren lauter gute und schöne Gedanken miteinrühren ;-) !
Ihr könntet es auch einfach so ansetzen und ca.4 Wochen an die Sonne stellen - beides hat was für sich - wenn man die Creme relativ schnell haben möchte, gehts mit dem Köcheln leichter. Auch ansetzen und danach nochmal (evtl. in neuem Öl) köcheln klappt ganz gut.
Nach dem Köcheln möglichst noch über Nacht stehen lassen und dann durch ein Tuch abseihen, gut auspressen. (Die Rosenreste sind noch eine schöne Auflage für "besonders bedürftige" Stellen)
Nun zum eigentlichen Rezept - für 10x 30ml Gläschen braucht Ihr (alles ca.):
- 150 ml Rosenöl (Herstellung siehe oben)
- 30 g Sheabutter
- 20 g Adeps lanae (Wollfett, möglichst biologisch und rückstandsfrei)
- 30-35 g gutes Bienenwachs (vom Imker)
Diese Zutaten im Wasserbad schmelzen und dann auf ca. 60C abkühlen lassen.
- 100 ml Rosenwasser/-essenz (Tinktur)/etwas -essig (ich mische gerne unter mein selbst destilliertes Rosenwasser noch etwas -tinktur und -essig - man kann auch gut weniger "Wässriges nehmen" - Die Wachsmenge sollte nachher nur wieder 10% der Summe von Fett und Flüssigkeit entsprechen) ebenfalls im Wasserbad auf ca. 60C

Wenn beide Flüssigkeiten die gleiche Temperatur haben, lassen wir unter ständigem Rühren (am besten mit dem Zauberstab oder einem anderen Mixer) die Flüssigkeit in das Fett laufen. Mit einem Holzlöffel so lange Kaltrühren bis das Glas außen Handwärme hat (kurz vor dem Festwerden).
Wer möchte kann nun noch etwas ätherisches Öl zugeben. Ich mach gerne
- 3 Tropfen echtes Rosenöl (10% Jojobawachs oder Alkohol)
- 5 Tr. Linaloeholz oder Rosenholz
- 3 Tr. Orange

Noch einmal mit dem Stabmixer aufschäumen und sofort in die Cremedosen abfüllen.
Deckel bis zum völligen Erkalten offenlassen.
Dosenbeschriftung nicht vergessen!

Dies ist eine wunderbare Creme für fast alle Gelegenheiten, ganz besonders wenn man sich "einhüllen" möchte, Heilung braucht und auch mal Abstand von allem.
Schreibt mir Eure Erfahrungen - ich freu mich drauf!

Gärtnershandsalbe

Diese Salbe kann natürlich auch einfach so für Gesicht und Körper verwendet werden. Sie ist besonders gut bei rissiger Haut - eben für Gärtnershände. Manchmal mach ich sie mit ausgeköchelten (meist älteren, übrigen) Salbeiblättern, das heutige Rezept war eine "Ratz-Fatz"-Aktion, wo ich zu einem Familienfest den Frauen etwas mitbringen wollte und da alle Gärten haben...
- 350 ml Olivenöl
- 50 ml Rotöl (Johanniskrautöl-mazerat - könnte aber auch zusammen mit dem Salbei ausgeköchelt werden)
- 40 g Sheabutter
- 30 g Adeps lanae (Wollfett)
- Harzöl (Fichtenharz in Olivenöl aufgelöst - mind. 2 Stunden köcheln oder über Nacht auf den Ofen stellen - so etwas mach ich in der Regel im Winter und verbrauche es dann übers Jahr) bis es insgesamt 500 ml sind.
- 50 g Bienenwachs
im Wasserbad schmelzen. Kaltrühren (schöne Gedanken einrühren nicht vergessen!). Wenn die Salbe handwarm ist, kurz bevor sie fest wird, die ätherischen Öle zugeben.
- 4 Tr. Lavendel
- 5 Tr. Karottensamen
- 8 Tr. Salbei
- 10 Tr. Rosengeranie
- 10 Tr. Orange
nochmal gut durchrühren und abfüllen.

Ihr könnt natürlich auch nur ein Cremegläschen voll im Wasserbad machen. Dazu fülle ich ca. die Hälfte des Gläschens mit Öl. Gebe etwas Sheabutter und Adeps lanae dazu (damit es schön und schnell und tief in die Haut einzieht).
Nun muß man berechnen wieviel Gramm 10% des Gläschens ausmachen und diese Menge an Bienenwachs zugeben (bei einem 50 ml Glas sind es 5 g Wachs). Den Rest mit Öl füllen und im Wasserbad so lange erhitzen, bis das Wachs ganz geschmolzen ist. Wieder kurz bevor die Salbe fest wird, ganz wenig ätherisches Öl zugeben (vielleicht 1-3 Tropfen, je nach Öl), nochmal durchrühren und offen abkühlen lassen.
(beim Unterrühren von äth. Öl in Cremedöschen haben sich Puppenküchen-Schneebesen bestens bewährt)

Den Lippenstift kennt Ihr ja schon, aber er paßt thematisch so gut rein, drum laß ich ihn noch eine Weile stehen

Ein einfacher Lippenstift mit LSF 3 entsteht, wenn Du Jojobaöl, Macadamiaöl und Weizenkeimöl (3:1:1) mit etwas Honig, Sheabutter und Wollfett (Adeps lanae) vorsichtig erwärmst und darin 20% Bienenwachs schmelzen läßt. Wenn alles geschmolzen ist, läßt Du es unter Rühren abkühlen. Kurz bevor die Masse anfängt fest zu werden, kannst Du noch ganz wenig ätherisches Öl (z.B. Rose, Vanille, Rosenholz - auf für 70 ml max. 7 Tropfen) unterrühren. Wenn die Masse beginnt dicker zu werden, wird sie in leere Lippenstifthülsen eingefüllt (das muß recht schnell gehen). Reste können auch in ein Cremedöschen abgefüllt werden.

P.S. Also in Zukunft keine LS-Hülsen mehr wegwerfen, sonst muß man sie extra kaufen, zum Beispiel bei www.duft-und-schoenheit.de (einfache Ausführung kostet ca. 80 Cent)

Etwas ganz neues hab ich Euch noch mitgebracht - aus London von einer ganz netten jungen Frau, die wundervolle Seifen, Badesalze... macht - es war ein sehr interessantes Gespräch - nochmals Danke "Herbal linea" (www.herballinea.co.uk)
Also hier ein Rezept - inspiriert durch ein ähnliches Produkt von Herbal linea:

Lavendel-Salz-Öl-Peeling zur Hautreinigung und Entgiftung
Ihr braucht gutes Salz, in ein Gläschen füllen.
1/3 Sesamöl und 2/3 Olivenöl zugeben und gut verrühren.
Lavendelblüten (-knospen) abzupfen und ins Öl-Salz geben.
Nun könnt Ihr noch äth. Öle dazutun. Ich hab in mein 40ml- Glas 3 Tr. Lavendel (fein), 5 Tr. Türk. Rose (10% in Jojoba), 3 Tr. Rosenholz und 3 Tr. Zirbelkiefer
- alles gut durchmischen.
Anwendung: wenig (1/2 - 1 TL) Salz-Öl in ein Tellerchen geben und neben die Dusche stellen. Warm duschen, Wasser abstellen, mit dem Salz-Öl-Gemisch kräftig abrubbeln - wie einseifen (ich dachte früher, daß Salz bestimmt auf der Haut brennt, aber mit dem Öl ist das ganz wunderbar) - dann einfach wieder warm abduschen - fertig!

Ihr könnt natürlich auch alle anderen Öle verwenden, z.B. ist es auch wunderbar mit Mandel- und Aprikosenkernöl, das ergibt eine ganz feine, weiche Haut. Sesam- und Olivenöl ist eben stark entgiftend und das brauchen wir in unserer Zeit häufig (dadurch ist es auch gut gegen Zellulite, die ja auch mit einer Schlackenablagerung im Bindegewebe einhergeht) - auch ein Schuß Avocadoöl ist herrlich nährend ....

Soweit mal für heute. Ich hoffe die Rezepte haben Eure Fantasie angeregt und Ihr findet bald Eure Liebingscreme oder -salbe....

Falls Du noch Fragen hast: Wildkraeuterfee
Freu mich auch immer, wenn Ihr mir von Euren Erfahrungen berichtet.


 

 

Rechtlicher Hinweis: Bei therapeutischer Anwendung fragen Sie vorher Ihren Arzt. Die TeilnehmerInnen meiner Kurse und die LeserInnen dieser Sites tragen die Verantwortung für Sich und Ihre Gesundheit selbst. Ich übernehme keine Haftung für Schäden an Personen oder Sachen

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